Wussten Sie schon?

Curry Der Currybaum ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Rautengewächse (Rutaceae) gehört. Vor allem inSüdindien und Sri Lanka werden die Blätter in Curry Gerichten verwendet. Mit Currypulver besteht keindirekter Zusammenhang. Bei uns versteht man unter Curry Gewürzmischungen für verschiedene Gerichte der südasiatischen,südostasiatischen und japanischen Küche auf der Basis einer sämigen Sauce mit verschiedenen Gewürzenund Zugaben von Fleisch, Fisch oder Gemüse. Das klassische Currypulver stammt aus Großbritannien undwird in Asien nicht verwendet. Im 19. Jhdt. gelangte Curry dann auch nach Deutschland. Zutaten: Die Zusammensetzung von Currypulver variiert. Die Basis besteht aus etwa dreizehnverschiedenen Komponenten. Manche Gewürze finden sich in den meisten Currymischungen wieder, vorallem Kurkuma (charakteristische gelbe Farbe). In vielen Mischungen sind zusätzlich Koriander,Kreuzkümmel, schwarzer Pfeffer und Bockshornklee enthalten. Diese Gewürze prägen auch den typischenGeschmack. Zusätzlich werden auch folgende Gewürze je nach Region beigemischt: Ingwerpulver,Knoblauchpulver, Asafoetida, Fenchel, Zimt, Nelken, grüner Kardamom, schwarzer Kardamom,Senfkörner, Muskatnuss, Muskatblüte, Paprikapulver, Cayennepfeffer oder Langer Pfeffer. Das Currypulver ist ein Ergebnis des Kulturkontakts zwischen der britischen und indischen Küche. Im 18.Jahrhundert brachten Indien-Heimkehrer der Britischen Ostindienkompanie die indische Küche nachGroßbritannien. In Indien werden die einzelnen Gewürze zu unterschiedlichen Zeitpunkten dem Essenbeigefügt. Der Einfachheit halber verwandten englische Köche eine fertige Gewürzmischung, die sie„Currypulver“ (Curry powder) nannten. Der Begriff „Curry“ stammt aus dem Tamil (kari) und kam über dasportugiesische caril in die englische Sprache. Um 1850 enthielten bereits die meisten britischen KochbücherRezepte, für die Currypulver unabdingbar war.