SALZE

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70,00 € / pro Kg Knoblauchsalz mit unbehandelten Ursalz (Steinsalz) Frisch abgefüllt in der Gewürzerei auf dem Münchner Viktualienmarkt.

Salz


Der Mensch benötigt täglich ca. 6g Salz um überleben zu können. Früher galt es als ein wertvolles Gut („das
weiße Gold“) und brachte vielen Reichtum und Macht. Mit der Industrialisierung änderte sich dies und Salz
mutierte zum billigen Alltagsprodukt.


Ägypter, Sumerer und Babylonier nutzten Salz nicht nur zum Konservieren ihrer Nahrungsmittel, sondern
auch zur Mumifizierung ihrer Leichname. Sie gewannen das Salz aus Meerwasser oder aus Ablagerungen in
ihren Salzwüsten. Griechen und Römern nutzen ausschließlich Meersalz. Die Salzherstellung aus eigens
angelegten Salzgärten war sehr aufwendig und so war Salz auch in diesen Kulturen ein hoch geschätztes
Gut. Der Handel mit Salz war ein einträgliches Geschäft und viele Städte kamen dadurch zu Reichtum. Rom
entstand zum Beispiel an der Stelle, wo sich der Salzhandelsweg mit dem Lauf des Tibers kreuzte. Die
Bezeichnung „seinen Sold“ bekommen, stammt aus dieser Zeit, denn Beamte und Soldaten wurden teilweise
mit Salz ausbezahlt.


Auch die Kelten kannten einige Jahrhunderte vor Christus schon raffinierte Methoden der Salzgewinnung.
In Hallstatt (das älteste bekannte Bergwerk der Welt), wurde Salz mehrere Jahrhunderte lang gefördert. Von
hier wurde das "weiße Gold" nach Deutschland, Italien und auf den Balkan exportiert. Kunstvolle
Grabbeigaben aus dieser Zeit zeugen von dem Reichtum, den Hallstatt durch den Salzhandel erlangte. Im 4.
Jhdt. vor Chr. wurde die Bergbauanlage aber durch einen Erdrutsch größtenteils verschüttet und das
florierende Geschäft hatte ein Ende. In Bad Nauheim oder Schwäbisch Hall wurde auch Salz gewonnen,
allerdings mit einer aufwendigeren Technik. Sole, das salzhaltige Wasser, wurde in Wannen aufgefangen
und in dickwandigen Tonkrügen auf einer groß angelegten Feuerstelle eingedampft.


Im Mittelalter wurde Salz dann größtenteils durch das Sieden von Sole hergestellt. Es wurden Hohlräume in
Salzgestein geschaffen und Wasser eingeleitet. In Salinen wurde das Salzwasser so lange erhitzt, bis nur
noch Salz übrig blieb (Bad Reichenhall, Lüneburg und Halle).


Während des gesamten Mittelalters blieb das Salzgeschäft sehr einträglich für den Adel und Klöster, denn
sie belegten den Handel mit Zöllen und Steuern. Aber auch Städte und Kaufleute kamen zu großem
Reichtum. Leider kam es dadurch aber auch zu Konkurrenzkampf und Neid. Über Jahrhunderte hinweg gab
es immer wieder kriegerische Auseinandersetzungen um das Salz. Beispielsweise eine kleine Geschichte aus
dem Jahr 1156: Heinrich der Löwe ließ die alte Isarbrücke bei Freising zerstören, um selbst von den
Gewinnen des Salzhandels profitieren zu können. Der Transportweg von Bad Reichenhall lief nun über
München und er konnte dafür eine Maut kassieren, was München zu Reichtum verhalf.


Eine der wichtigsten Salzstädte im Mittelalter war Lüneburg. Bereits 956 gab es dort eine Saline. Das
Lüneburger Salz wurde in 54 Siedehütten gewonnen, die je vier Bleipfannen enthielten. Das Brennholz, das
für die Siedehütten benötigt wurde, die 24 Stunden im Einsatz waren, wurde in den dichten Wäldern der
Umgebung gerodet und so entstand die heutige Heidelandschaft. Pro Jahr produzierte das mittelalterliche
Lüneburg in seinen Salzpfannen mehr als 20.000 Tonnen Salz. Noch bis ins 18. Jahrhundert wurde mehr als
die Hälfe des Lüneburger Salzes über Lübeck umgeschlagen. Auf dem Seeweg gelangte es in den gesamten
Ostseeraum bis nach Skandinavien und ins Baltikum.


Im 19. und 20. Jahrhundert wurde aus dem weißen Gold ein billiges Alltagsprodukt. Mit neuen Methoden
wurden bisher unbekannte Salzlagerstätten entdeckt und auch der bergmännische Abbau von Steinsalz
wurde in dieser Zeit stark vorangetrieben und machte das Deutsche Reich zu einem der größten
Salzproduzenten der Welt (Staßfurt und Friedrichshall). Anfang des 20. Jahrhunderts gab es in Deutschland
70 Salinen und 20 Salzbergwerke, die 140.000 Tonnen Salz jährlich produzierten. Inzwischen sind in
Deutschland nur noch sechs bedeutende Unternehmen in der Salzgewinnung tätig, die mit durchschnittlich
rund 15 MIO Tonnen Salz 6 % der Weltproduktion herstellen.

In der Gourmetküche verwenden wir heute eher exotische Salze, die durch ihre Herkunft und der
Bodenbeschaffenheit besondere Geschmackrichtungen hervorbringen. Auch die unterschiedlichen
Inhaltstoffe sind aus naturheilkundlichen Aspekten sehr interessant. Lassen Sie sich von unseren Exoten
„Schwarzes Hawaiisalz“, Kala Namak, Fleur de Sel oder Rosa Kristallsalz u.v.m. verzaubern. Oder
genießen Sie unsere feinen Kräutersalzmischungen.

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