CHILIS

CHILIS
Chili Ancho Mexiko  / gemahlenInhalt: 30 Gramm (13,33 €  / 100 Gramm)zzgl. Versandkosten Frisch abgefüllt in der Gewürzerei auf dem Münchner Viktualienmarkt.
Amazonas Chili / geschrotet scharf Inhalt: 30 Gramm (23,00 €  / 100 Gramm)zzgl. Versandkosten Frisch abgefüllt in der Gewürzerei auf dem Münchner Viktualienmarkt.
Chili BIB Jolokia Indien extrem scharfgemahlen / GewürzmischungInhalt: 25 Gramm (46,00 €  / 100 Gramm)zzgl. Versandkosten Frisch abgefüllt in der Gewürzerei auf dem Münchner Viktualienmarkt.
Chili Cayennepfeffer mittelscharf  / geschrotet ohne SaatInhalt: 30 Gramm (12,33 €  / 100 Gramm)zzgl. Versandkosten Frisch abgefüllt in der Gewürzerei auf dem Münchner Viktualienmarkt.
Chili Ancho Mexiko  / gemahlenInhalt: 50 Gramm (7,00 €  / 100 Gramm)zzgl. Versandkosten Frisch abgefüllt in der Gewürzerei auf dem Münchner Viktualienmarkt.
Chili Chilopte geräuchert / geschrotet Inhalt: 20 Gramm (20,00 €  / 100 Gramm)zzgl. Versandkosten Frisch abgefüllt in der Gewürzerei auf dem Münchner Viktualienmarkt.
Chili Jaleppo grün / gemahlenInhalt: 30 Gramm (16,33 €  / 100 Gramm)zzgl. Versandkosten Frisch abgefüllt in der Gewürzerei auf dem Münchner Viktualienmarkt.
Chili Cayennepfeffer / Fäden Inhalt: 20 Gramm (14,00 €  / 100 Gramm)zzgl. Versandkosten Frisch abgefüllt in der Gewürzerei auf dem Münchner Viktualienmarkt.
Chili Cayennepfeffer / ganzInhalt: 20 Gramm (16,00 €  / 100 Gramm)zzgl. Versandkosten Frisch abgefüllt in der Gewürzerei auf dem Münchner Viktualienmarkt.
2,80 €
Chili Cayennepfeffer / RingeInhalt: 20 Gramm (15,00 €  / 100 Gramm)zzgl. Versandkosten Frisch abgefüllt in der Gewürzerei auf dem Münchner Viktualienmarkt.
Chili Habanero Smokey / gemahlenInhalt: 30 Gramm (11,80€  / 100 Gramm)zzgl. Versandkosten Frisch abgefüllt in der Gewürzerei auf dem Münchner Viktualienmarkt.

Chili in der Geschichte

Christoph Kolumbus brachte von seiner Amerikareise unter vielem anderen auch die Saat von Chili- und Paprikapflanzen mit nach Europa. Chili gilt in mittelamerikanischen Ländern nicht nur als Gewürz, sondern man schätzt es auch wegen seiner verdauungsanregenden und antibakteriellen Wirkung. Außerdem wirkt er gegen Darmparasiten. Im 18. Jhdt. gelangte Chili nach Ungarn, wo anschließend viele, dem Klima angepasstere Sorten gezüchtet wurden. Erst im 20 Jhdt. schaffte es der Chili in Form von Gewürzpulvern oder Tabasco dann von Ungarn nach Deutschland.

Chilis gehören zu den Nachtschattengewächsen und sind weltweit sehr verbreitet. Es gibt hunderte Chilisorten. Sie sind die scharfen Verwandten der Gemüsepaprika. Um Ihnen einen kleinen Überblick zu verschaffen, hier die wichtigsten Sorten im Überblick:

Ancho: Mäßig scharfer großer Chili aus Mexiko, der nicht roh gegessen, sondern grün geerntet und meist gekocht oder geschmort wird. Charakteristisches süß-fruchtiges Aroma mit einem wunderbaren Bouquet von Dörrpflaumen und Rosinen. Aus der mexikanischen Küche nicht wegzudenken. Schärfegrad (1-10): 1-3

Bih Jolokia: Extrem scharfer Chiliverwandter des Habaneros, der seit Ende 2006 als neuer Schärfe-Rekordhalter in den Guinness World Records steht. Auch bekannt unter den Namen Bhut Jolokia oder Naga Jolokia. Etwas für Schärfe-Junkies! Achtung: Mehr noch als für alle anderen scharfen Chilis gilt: Zum Verarbeiten Handschuhe tragen oder anschließend gründlich Hände waschen. Und sehr, sehr sparsam verwenden. Außerhalb der Reichweite von Kindern lagern. Schärfegrad (1-10): 10

Birdeye: Kleine, extrem scharfe, orangerote Schoten aus Afrika. Eignet sich sehr gut für asiatische Gerichte, aber auch für Fisch und Meeresfrüchte oder zum Schärfen von Suppen, Eintöpfen, Schmorgerichten, Hot Saucen und Geflügel. Schärfegrad (1-10): 8

Cayenne: ist der klassische rote Chili aus Mexiko. Er zeichnet sich durch seine beißenden Schärfe und seinen leicht rauchigen, etwas bitteren Geschmack aus. Hauptsächlich wird dieser Chili als Gewürz zu Pulver (“Red Pepper”; “Cayennepfeffer”) vermahlen. Schärfegrad (1-10): 8

Cherry, Kirschpaprika: Die runden, roten, fleischigen Schoten stammen ursprünglich aus Ungarn. Sie eignen sich gut für leckere Salate, zum Einlegen in Essig und als Häppchen mit Käse gefüllt. Nicht alle Cherry-Peppers sind mild – die Variante Wiri Wiri zum Beispiel ist eine Überraschung, der man ihre beißende Schärfe überhaupt nicht ansieht (Schärfe von 100.000 bis 350.000 Scoville). Sie eignen sich hervorragend zum Schärfen von Eintöpfen, Schmorgerichten, Curries, Saucen, für Grill-Marinaden! Schärfegrad (1-10): 1-5

Chipotle: Chipotles gehören nicht zu den eigenständigen Chilisorten, sondern sind durch Räuchern über Mesquite-Holz getrocknete reife Jalapeños mit typischem rauchigem Aroma. Diese Chilis verleihen der mexikanischen oder texanischen Küche ihr ganz typisches Aroma. Eine herrlich rauchig-feurige Geschmacksnote. Schärfegrad (1-10): 6

Habanero: Extrem feuriger, tropisch-fruchtiger Chili aus Mexiko – der schärfste von allen! Wichtiger Bestandteil vieler Hot Sauces und Salsas. Des Weiteren gibt es eine karibische Variante (Scotch Bonnets). Passt hervorragend zu Grillsaucen, scharfen Fleisch- und Fischgerichten und zu Mixed Pickles. Aber auch Eintöpfe und Saucen bekommen durch diesen Chili eine interessante Note. Schärfegrad (1-10): 10

Jalapeño: Der klassische Chili für viele mexikanische, TexMex- und Southwestern-Gerichte. Er eignet sich perfekt zum Würzen von Grillfleisch, Eintöpfen und Soßen, aber auch, um vegetarische Gerichte genial abzurunden. Geradezu prädestiniert ist dieser Chili natürlich dazu, mexikanische Gerichte abzuschmecken und ihnen den letzen Schliff zu geben. Schärfegrad (1-10): 5

Piment d’Espelette: Wird ausschließlich in der Region um den kleinen Ort Espelette im baskischen Teil Südwest-Frankreichs angebaut. Passt perfekt zu Fischgerichten, Grillfleisch und zum Verfeinern von Soßen. Auch auf einem einfachen Omelett oder Spiegelei zaubert Piment d’Espelette ein wunderbares Aroma. Schärfegrad (1-10): 4

Pimenton de la Vera: In der westspanischen Provinz Extremadura angebaute Sorte. Ähnlich wie Chipotle werden rote, reife Schoten über Eichenholz geräuchert und auf traditionelle Weise zwischen Mühlsteinen fein gemahlen. Passend zum Würzen von Wurst- und Fleischwaren, aber auch zu Fisch- und vegetarischen Gerichten. Letzteren kann man damit auch fleischlos delikates Räucheraroma verleihen. Schärfe (1-10): 0 bzw. 4

Unterschied Chili und Cayennepfeffer: Chilipulver hat nur eine verhältnismäßig leichte Schärfe,  meist zwischen 500 und 1.000 Scoville, während Cayennepfeffer für eine sehr intensive und starke Schärfe bekannt ist. Mildere Sorten haben einen Wert von 2500 bis 5000 Scoville, meist liegt die Schärfe aber zwischen 30.000 und 60.000 Scoville

Darüber hinaus gibt es noch die Bezeichnung Chili (oder auch Chilipulver) für eine scharfe Mischung aus verschiedenen Gewürzen (Cayennepfeffer, Knoblauch, Kreuzkümmel und Oregano, manchmal auch Muskat, Zimt, Koriander und/oder Gewürznelken). Chilipulver ist somit ein Mix auf vielen unterschiedlichen Zutaten und sollte nicht mit dem puren fein gemahlenen Chili, der unter dem Namen Cayennepfeffer bekannt ist, verwechselt werden. Die Chilimischungen haben ihren Ursprung in der amerikanischen Tex-Mex-Küche.

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